Einmalige KYC-Prüfung nach GwG

Seit Juni 2017 und dem Inkrafttreten der 4. europäischen AML/CFT-Richtlinie sind die Berufe im Rechts-, Finanz-, Versicherungs- und Immobiliensektor verpflichtet, ihre Kunden gut zu kennen, um jegliches Geldwäscherisiko zu vermeiden.

Für alle Fachleute, die dieser AML/CFT-Gesetzgebung unterliegen, ist es als Teil der „Know Your Customer“-Verfahren zwingend erforderlich, die Identität der Kunden durch Überprüfung einer natürlichen Person in unserer speziell auf AML/CFT ausgerichteten Datenbank zu verifizieren.

Mit rund 3.500.000 registrierten und ständig aktualisierten Personen deckt unsere Datenbank die ganze Welt ab, sowohl was die in den Sanktionslisten aufgeführten Personen (rund 350 verwaltete „Sanktionslisten“) als auch die politisch exponierten Personen (PEPs) betrifft. Darüber hinaus haben wir Zugang zu mehreren hunderttausend Presseartikeln (Adverse media) über diese Personen.

Um diesen Service nutzen zu können, müssen Sie lediglich die Funktion „SINGLE CHECK“ abonnieren.
Mit diesem Abonnement, bei dem Sie den Vor- und Nachnamen einer Person oder sogar ihr Geburtsdatum oder ihr Wohnsitzland eingeben, sendet Ihnen 1stKYC innerhalb weniger Minuten einen detaillierten Bericht per E-Mail über die in unserer Datenbank gefundenen Informationen sowie Links zu negativen Informationen, damit Sie Ihren Verpflichtungen zur Bekämpfung der Geldwäsche nachkommen können.

Wenn die gesuchte Person nicht in der Datenbank enthalten ist, wird dies im Bericht ebenfalls bestätigt.
Um das Single Verification System zu nutzen, müssen Sie sich lediglich bei 1stKYC anmelden und einen Datensatz erstellen, um die juristische oder natürliche Person zu identifizieren, für die Sie handeln. Die Ergebnisse der Suche werden an die von Ihnen gewählte E-Mail-Adresse gesendet.

Sobald Sie identifiziert worden sind, erhalten Sie 10 kostenlose Überprüfungen, mit denen Sie das System maximal 15 Tage lang testen können

Nach Abschluss der kostenlosen Tests haben Sie die Möglichkeit, „Pakete“ verschiedener Größenordnungen zu abonnieren, die es Ihnen ermöglichen, mit den einzelnen Überprüfungen fortzufahren

ACHTUNG: Das Einzelkontrollsystem erzeugt zu einem bestimmten Zeitpunkt eine Stichprobenkontrolle. Dieser Ansatz entspricht nicht vollständig den Anforderungen der Vierten Richtlinie, da er nicht die Funktion der VIGILANZ im Sinne von Artikel 13, d) der Richtlinie erfüllt.
Um die gesetzlichen Anforderungen vollständig zu erfüllen, ist die Nutzung der SaaS-Version von 1stKYC erforderlich, die Sie auf der Login-Seite aufrufen können.

Ergänzender Abschnitt : KYC im regulatorischen Kontext

Die Einzelverifikation ist ein zentraler Bestandteil des KYC-Prozesses (Know Your Customer) im Sinne des deutschen Geldwäschegesetzes (GwG). Unternehmen, die unter die regulatorischen Vorgaben fallen, sind verpflichtet, ihre Geschäftspartner eindeutig zu identifizieren, wirtschaftlich Berechtigte festzustellen und eine risikobasierte Bewertung vorzunehmen. Diese Sorgfaltspflichten dienen der Prävention von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und sonstigen wirtschaftskriminellen Aktivitäten.

Eine digitale KYC-Prüfung ermöglicht es, diese gesetzlichen Anforderungen effizient und nachvollziehbar umzusetzen. Dabei werden Identitätsdaten strukturiert erfasst, geprüft und revisionssicher dokumentiert. Insbesondere bei einmaligen oder projektbezogenen Geschäftsbeziehungen bietet eine Einzelverifikation eine praktikable Lösung, um regulatorische Sicherheit mit operativer Effizienz zu verbinden.

Integration in den KYC-Prozess

Im klassischen KYC-Prozess umfasst die Identifizierung mehrere Schritte: die Erhebung der Kundendaten, die Überprüfung der Identität anhand geeigneter Dokumente, die Feststellung des wirtschaftlich Berechtigten sowie die Prüfung auf politisch exponierte Personen (PEP) und Sanktionslisten. Ergänzend erfolgt eine Risikobewertung, die Art und Umfang der weiteren Maßnahmen bestimmt.

Die Einzelverifikation kann in diesen Prozess flexibel eingebunden werden. Sie eignet sich insbesondere dann, wenn keine dauerhafte Geschäftsbeziehung besteht, jedoch eine gesetzeskonforme Identifizierung erforderlich ist. Durch die digitale Abwicklung lassen sich Medienbrüche vermeiden und Compliance-Anforderungen konsistent erfüllen.

Risikobasierter Ansatz nach GwG

Das Geldwäschegesetz schreibt einen risikobasierten Ansatz vor. Unternehmen müssen je nach Risikoprofil ihres Geschäftspartners entscheiden, welche Intensität der Prüfung erforderlich ist. Faktoren wie Branche, Herkunftsland, Unternehmensstruktur oder Transaktionsvolumen spielen hierbei eine Rolle.

Eine strukturierte Einzelverifikation unterstützt diese risikobasierte Bewertung, indem alle relevanten Informationen transparent erfasst und dokumentiert werden. So entsteht eine nachvollziehbare Entscheidungsgrundlage, die auch im Rahmen interner oder externer Prüfungen Bestand hat. Gerade für Compliance-Abteilungen ist eine klare Dokumentation essenziell, um Haftungsrisiken zu minimieren.

Digitale Identitätsprüfung und Effizienzgewinn

Die Digitalisierung der Identitätsprüfung reduziert den administrativen Aufwand erheblich. Manuelle Prozesse, E-Mail-basierte Dokumentenübermittlung oder papiergestützte Archivierung führen häufig zu Verzögerungen und erhöhtem Fehlerpotenzial. Eine digitale Einzelverifikation strukturiert den Ablauf und sorgt für eine konsistente Datenbasis.

Zudem ermöglicht eine zentrale KYC-Lösung eine standardisierte Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben innerhalb des Unternehmens. Prozesse werden vereinheitlicht, Verantwortlichkeiten klar definiert und Audit-Trails automatisch erzeugt. Dadurch steigt nicht nur die Effizienz, sondern auch die Rechtssicherheit.

Relevanz für regulierte und nicht regulierte Unternehmen

Während Finanzinstitute unmittelbar unter das GwG fallen, betreffen KYC- und AML-Anforderungen zunehmend auch Nicht-Finanzunternehmen, etwa im Immobilienbereich, im Finanz- und Rechtsdienstleistungssektor oder bei bestimmten beratenden Tätigkeiten. Auch hier kann eine Einzelverifikation erforderlich sein, wenn wirtschaftlich relevante Transaktionen oder komplexe Unternehmensstrukturen vorliegen.

Eine digitale Lösung ermöglicht es diesen Unternehmen, ihre Identifizierungs- und Dokumentationspflichten strukturiert zu erfüllen, ohne umfangreiche interne Ressourcen aufbauen zu müssen. So wird Compliance nicht zum Hemmnis, sondern zu einem integrierten Bestandteil professioneller Geschäftsprozesse.

Wenn Sie mehr wissen möchten, können Sie uns gerne eine E-Mail schicken.

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